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Saubermann

Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Dänemark. Wir schauen uns die Übertragung gemeinsam mit den Kindern im TV an. Spielbeginn. Unsere größere Tochter ist etwas irritiert, dass die Schweiz nicht mitspielt, denn im Publikum sitzen Fans mit rot bemalten Gesichtern mit weißem Kreuz auf der Backe. Die kleinere Tochter frägt, wer denn das im hellblauen T-Shirt ist. Ich erkläre ihr, dass das der Schiedsrichter ist. “Normal tragen die immer schwarze Trikots” füge ich hinzu. Meint sie verständnisvoll: “Vielleicht war das schwarze gerade dreckig, dann musste er ein anderes anziehen.”

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Zweirad-Akrobatik

Auf der gemeinsamen Radtour. Unsere kleine Tochter flitzt mit ihrem noch kleineren Fahrrad schon ganz schön schnell durch die Gegend ( – fast zu schnell für meinen Geschmack). Um ihr Können und Geschick unter Beweis zu stellen, hält sie beim Strampeln abwechselnd mal die linke, dann mal wieder die rechte Hand waagrecht hinaus. “Halte Deinen Lenker gut fest beim Fahren!” mahnen wir sicherheitshalber. Da meint sie ganz entspannt: “Ich hab’ doch nur meinen Händen ein bischen frische Luft gegeben.”

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Vom verlorenen Hirten

Wir sitzen auf der Terrasse. Es ist Abend. Die Sonne beschließt ihren Tageslauf und am Horizont färbt sich der Himmel milde in ein gelb-orangenes Licht. Nur weiter oben sind noch eine ganze Menge kleiner, strahlend-weißer Wölkchen zu sehen. “Oh, sind die schööön!” ruft unsere kleine Tochter, als sie diese entdeckt. “Wisst Ihr denn wie man diese kleinen Wölkchen nennt?” frage ich. “Mhhhh.” “Schäfchenwolken – weil sie aussehen wie eine Herde weißer Schäfchen.” Da entgegnet mir unsere Tochter: “Und wo ist dann bitte der Schäfer?”

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Kleine Couchpotato

Vom erlebnisreichen, aber wohl doch ganz schön anstrengenden Schwimmkurs zurückgekehrt, hängt unsere kleine Tochter völlig erschöpft auf dem Sofa rum. Wir beginnen bereits mit dem Abendessen, doch sie kann sich gar nicht dazu aufraffen, so müde ist sie. “Gell, Du bist völlig platt?” meint meine Frau mitfühlend zu ihr; und “Komm´eß auch was, dann bekommst Du wieder Kraft!” Eine zarte, gebrechliche Stimme antwortet: “Ich kann jetzt aber nicht. Meine Zähne sind auch ganz platt!

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So was Stummes aber auch!

Seit einigen Tagen liegt der kleine Troubadix nun schon auf meinem Schreibtisch. Ich hatte diese kleine Hartplastik-Figur meinen Kindern von einem Mc Donalds Besuch mitgebracht. Nach zahllosen Gesangseinlagen versagt ihm nun die Stimme, bzw. genauer die Knopfbatterie. Da man so eine winzige Ersatzbatterie nicht unbedingt zu Hause hat, braucht so eine Instandsetzung in der Regel etwas länger. Heute kam nun unsere kleine Tochter mit dem gallischen Barden in der Hand auf mich zu und fragt: “Papa, wann kannst Du den endlich batterieren?”

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Eine auf die Ohren …

Unsere Tochter erzählt von der Schule (erste Klasse) und berichtet stolz, dass ihre Lehrerin eine ganz große Muschel mitgebracht hatte. “Die durften wir sogar ans Ohr halten und haben da was ganz laut rauschen gehört.” Ich erinnere mich natürlich gleich an meine eigene Kindheit und frage: “Habt Ihr denn auch das Meer gehört?” Sie schaut mich etwas fragend an und meint ganz trocken: “Nee, also das Meer war jetzt nicht mehr drin!”

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Ganz schön abgehoben!

In der Zeitung ist ein Mercedes-Benz SLR McLaren abgebildet. “Kinder, so einer stand diese Woche bei uns im Geschäft auf dem Hof!” erzähle ich mit Feuereifer meinen zwei Kleinen, die sofort herbei geeilt kommen. “Wenn man bei dem die Türen aufmacht, klappen die nicht nach vorn, sondern nach oben. Man sagt dazu auch ‘Flügeltüren’!” Baff erstaunte Gesichter. Große Augen. Dann die Frage: “Wenn der richtige Flügel hat, kann der dann auch fliegen?

(Ich kann mir die Antwort nicht verkneifen und antworte: “Nicht wirklich, höchstens aus der Kurve …”)

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Fürsorglich (DaFürSorgIch)

Auch das noch: unsere Kinder ziehen irgendwo aus der hintersten Schublade einen alten, originalverpackten Schwangerschaftstest heraus. “Was ist denn das?” rufen sie wie aus einem Munde. Wir beiden Erwachsenen schauen uns nur verdutzt an und murxen irgend eine Antwort zusammen. “Oh, ich hätt´so gern noch ein kleines Baby” meint unsere größere Tochter. “Ich auch!” ergänzt unsere Kleine “Ich würd’ es abends sogar zu meinen Stofftierchen dazulegen und ganz gut zudecken!”

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Fahrbarer Süßi-Automat?

Unterwegs auf dem Nachhauseweg vom Geschäft entdecke ich einen knallrosa Smart. Ich denke bei mir: “Wie gemacht für meine rosa Fotosammlung. Den muss ich ablichten!” stelle mein Auto ab und knipse gleich ein paar Fotos aus verschiedenen Perspektiven. Als ich am Abendessen davon berichte, merke ich schnell, dass meine Töchter noch nie etwas von dieser Automarke gehört haben. Die kleinere der beiden fragt sogar: “Sind da in dem Auto etwa lauter Smarties drin?”

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Tierisch ähnlich

Unsere Tochter hat wieder mal ein Freundesalbum vom Kindi mitgebracht. Wir füllen es gemeinsam aus: ich lese die Fragen vor, sie überlegt sich ihre Antwort und ich schreibe diese dann mit bunten Filzern ins Album rein. “Was sind deine Lieblingstiere?” steht da zum Beispiel geschrieben. Unsere Tochter zählt ohne lange zu überlegen auf: “Pferd, Hase, Meerschweinchen, Seepferdchen, Meerjungfrau.”